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Kanzlei-Review-Workflow

Der Kanzlei-Review ist der Kontrollpunkt, an dem vorbereiteter Kontext zu fachlicher Entscheidung wird.

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Geprüft von
Geprüft und freigegeben von
Veröffentlicht
14. Juli 2026
Aktualisiert
14. Juli 2026
Zielgruppe
Kanzlei, Gemeinsam
KanzleiBuchhaltungVertrauen

Kurzfassung

Der Kanzlei-Review ist der Punkt, an dem vorbereitete Mandantenarbeit zu fachlicher Entscheidung wird. Die Kanzlei sollte Evidenz, Inhaberantworten, Flags, Vorschlagskontext und Periodenreife sehen, bevor sie freigibt, ändert, ablehnt oder zurückfragt.

Geeignet für

Kanzleien, Kanzlei-Operations und Inhaber, die verstehen wollen, was im Review ankommt.

Was im Review ankommen sollte

Review ist effizient, wenn fertige Arbeit und Ausnahmen nicht vermischt sind.

  • Vorbereitete Einträge mit Quelle, extrahierten Fakten und Inhaberkontext.
  • Sichtbare Flags für geringe Sicherheit, fehlenden Kontext, ungewöhnliche USt, Split-Nutzung oder policy-sensitive Fälle.
  • Periodenkontext, damit die Kanzlei sieht, ob der Monat abschlussbereit oder blockiert ist.
  • Einen klaren Aktionspfad: freigeben, ändern, ablehnen, Mandant fragen oder offen halten.

Review-Workflow

Die Kanzlei kontrolliert die fachliche Entscheidung.

  1. 01Queue triagierenTrenne zuerst sauber vorbereitete Arbeit von Ausnahmen, die gezielte Aufmerksamkeit brauchen.
  2. 02Evidenz und Antworten prüfenÖffne Quelle, Inhaberantwort, Zahlungskontext und Flags, bevor du entscheidest.
  3. 03Vorschlagskontext prüfenNutze Struktur und Sicherheitssignale als Review-Material, nicht als fertigen Abschluss.
  4. 04Nächste Aktion entscheidenGib frei, ändere, lehne ab, frage nach oder halte den Eintrag mit sichtbarem Grund blockiert.
  5. 05Periode weiterbewegenNur freigegebener und erklärter Kontext sollte Monatsabschluss, Übergabe oder Exportvorbereitung stützen.

Was Hans für die Kanzlei vorbereitet

Hans erstellt eine Review-Fläche, keine fachliche Meinung.

  • Evidenz und extrahierten Kontext an jedem Review-Eintrag.
  • Gründe, warum ein Eintrag bereit wirkt oder Aufmerksamkeit braucht.
  • Inhaberantworten direkt am betroffenen Eintrag.
  • Periodische Reifesignale und offene Ausnahmen.

Was die Kanzlei entscheidet

Die Kanzlei bleibt der fachliche Kontrollpunkt.

  • Ob vorbereiteter Kontext akzeptabel ist, Änderungen braucht, abgelehnt oder zurückgefragt werden muss.
  • Wie USt, Kontierung, Splits, private Nutzung, Erstattungen und Sonderfälle behandelt werden.
  • Ob ein Monat übergabereif ist oder wegen Review-Blockern offen bleibt.
  • Welche interne Kanzleipolicy oder fachliche Vorgabe gilt.

Checks gegen schwache Übergabe

Nutze diese Checks vor der Freigabe eines vorbereiteten Monats.

  • Jede wesentliche Entscheidung ist auf Quelle, Inhaberkontext oder Kanzleiänderung zurückführbar.
  • Unsichere Einträge und fehlende Evidenz werden nicht in fertiger Arbeit versteckt.
  • Mandantenfragen sind konkret genug, damit der Inhaber ohne Rätselraten antworten kann.
  • Die Übergabesicht spiegelt aktuelle Review-Entscheidungen, nicht veraltete Vorbereitung.

Nächste Guides

Diese Guides erklären den Kontrollkreis drumherum.

  • Buchungsvorschläge erklärt Entwurfskontext und Review-Grenzen.
  • DATEV-Übergabe erklärt, was vor Exportkontext bereit sein sollte.
  • Mit deiner Kanzlei arbeiten erklärt das Zusammenarbeitsmodell.
  • Vertrauen und Zugriff erklärt Verantwortung, Evidenz und Rollengrenzen.

Scope-Hinweis

Dieser Guide beschreibt das öffentliche Review-Modell. Er gibt keine Kanzleipolicy, DATEV-Konfiguration oder steuerliche Behandlung vor.

Nächster Schritt

Mit einem konkreten Monat starten.

Nutze die Ressourcen zum Verstehen des Workflows und frage dann ein fokussiertes First-Month-Setup an.